ATELIER SCHÜTZ
 R e s t a u r i e r u n g 

              und Malerei

Rechtliche Bestimmungen 

für Privataufträge

Die überwiegende Mehrzahl unserer Verträge werden mit dem Projektmanagement für kirchliches Bauwesen und Kunst, Augsburg geschlossen.
Meist sind dies Verträge nach VOB.


Für Aufträge von privaten Auftraggebern werden nach deutschem Recht Werkverträge abgeschlossen:


Vertragsbedingungen
Atelier Schütz
 


 

1. Anwendungsbereich

Die Vertragsbedingungen gelten für Verrichtungen aller Art im Zusammenhang mit der Behandlung von Kunstgegenständen, gleichgültig ob sie Untersuchungs-, Restaurierungs-, oder Konservierungs-Arbeiten betreffen.

2. Angaben über die Kunstgegenstände

Der Auftraggeber hat das Atelier Schütz bei Auftragserteilung schriftlich über den tatsächlichen Wert der zu behandelnden Kunstgegenstände zu unterrichten. Das Atelier Schütz führt keine Wertschätzungen oder ähnliche Gutachten durch.
Bei Unklarheiten bitten wir, sich diesbezüglich zunächst an ein Auktionshaus oder an einen vereidigten Sachverständigen zu wenden; - insbesondere was den Wert vor, und - voraussichtlich - nach einer Restaurierung betrifft.
Es mag vorkommen, daß die Aufwendungen für eine Restaurierung deutlich über dem (Kunst-) Marktwert des behandelten Objektes liegen. Gleichwohl kann beispielsweise ein "ideeller" Wert zu einem Wunsch nach Erhaltung und Restaurierung führen.

3. Haftung

Das Atelier Schütz haftet für
 Verlust und Beschädigung des Kunstobjektes, das Gegenstand des Vertrages ist.

4. Haftungsausschlüsse

Das Atelier Schütz ist von der Haftung – gleich aus welchem Rechtsgrund – befreit, wenn und soweit der Schaden durch Umstände, die der Ausführende mit der Sorgfalt eines ordentlichen Restaurators nicht abwenden konnte, verursacht worden ist.

5. Haftungsbeschränkungen, Versicherung

Die Haftung des Atelier Schütz ist – gleich aus welchem Rechtsgrund – 
auf den vom Auftraggeber angegebenen Wert der Kunstgegenstände, die Gegenstand des Schadens sind, beschränkt.

Das Atelier Schütz besorgt die Versicherung des Kunstgegenstandes, zum Beispiel eine Transport-, oder eine dynamische Sachversicherung, aufgrund einer schriftlichen Vereinbarung unter Angabe der Versicherungssumme und den zu deckenden Gefahren.
Im Zweifel entscheidet das Atelier Schütz nach pflichtgemäßem Ermessen über Art und Umfang der Versicherung und schließt sie zu marktüblichen Bedingungen ab.


6. Lieferung, Selbstabholung, Reklamation


6.1. In der Regel wird der Auftraggeber sein Objekt selbst einliefern, und nach Fertigstellung auch wieder selbst abholen. In diesem Fall muss das Objekt spätestens 6 Wochen nach Bekanntgabe der Fertigstellung des Auftrages abgeholt werden.
Kommt der Auftraggeber nach Mitteilung der Fertigstellung der Bitte um Abholung länger als 1 Jahr nicht nach, kann das Atelier Schütz zur Erfüllung seiner Ansprüche (z.B. aus geleisteter Arbeit, Aufwendungen für Klimatisierung und Versicherung) ein Pfandrecht geltend machen. 

6.2. Ist bei Ablieferung oder Selbstabholung ein Schaden am Kunstgegenstand äußerlich erkennbar, hat der Empfänger diesen unter Angaben konkreter Art über den Verlust oder die Beschädigung in einer von beiden Seiten zu unterzeichnenden Empfangsbescheinigung festzuhalten. Äußerlich nicht erkennbare Schäden sind unverzüglich – spätestens 7 Tage nach Ablieferung – schriftlich anzuzeigen. Die Nachweispflicht trifft den Anspruchsteller.

7. Zahlung, Aufrechnung, Verjährung

7.1. Rechnungen sind sofort zur Zahlung fällig. Zahlungsverzug tritt spätestens 14 Tage nach Rechnungsdatum ein. 


7.2. Das Atelier Schütz hat wegen aller fälligen und nicht fälligen Ansprüche, die ihm aus den dieser Vereinbarung unterliegenden Verrichtungen an den Auftraggeber zustehen, ein Pfandrecht und Zurückbehaltungsrecht an den in seiner Obhut befindlichen Objekten.


7.3. Ansprüche, gleich aus welchem Rechtsgrund, verjähren in einem Jahr. Die Verjährung beginnt mit der Kenntnisnahme des Berechtigten von dem Schaden, spätestens jedoch mit der Ablieferung (oder Abholung) des Kunstgegenstandes. Ist das Gut nicht abgeliefert (abgeholt) worden, beginnt die Verjährung mit dem Ablauf des Tages, an dem das Gut hätte abgeliefert (oder abgeholt) werden müssen.

8. Gewährleistung

8.1. Für die Haltbarkeit der durchgeführten Maßnahmen wird eine Gewährleistung von 5 Jahren ab dem Lieferdatum vereinbart.


8.2. Voraussetzung jeglicher Art von Haftung und Gewährleistung ist die nach modernen konservatorischen Gesichtspunkten tadellose Aufbewahrung des beanstandeten Objektes während der gesamten Gewährleistungsfrist. Die Nachweispflicht trifft den Anspruchsteller.

9. Schlussbestimmungen

9.1. Für diese Vertragsbedingungen und die gesamten Rechtsbeziehungen zwischen dem Auftraggeber, Empfänger oder Anspruchsteller gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.


9.2. Augsburg ist Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle sich aus dem Vertragsverhältnis unmittelbar oder mittelbar ergebenden Streitigkeiten.


9.3. Sollte eine Bestimmung dieser Vertragsbedingungen oder eine Bestimmung im Rahmen sonstiger Vereinbarungen unwirksam sein oder werden, wird hiervon die Wirksamkeit aller sonstigen Bestimmungen oder Vereinbarungen nicht berührt.


















 


 

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